Die beliebtesten Bier-Marken

Die beliebtesten Bier-Marken – Wir Trinken am liebsten…

 

Bier-Marken

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Die beliebsten Biere haben wir ja in unserem Kurz View schon vorgestellt, nun haben wir die Liste komplettiert.

Wenn Wundert das  auf Platz 1 liegt  und auf Platz 2 das war ja zu erwarten, weitere Details Info hier im Blog

 

Budweiser:

Budweiser wurde 1795 in einer tschechischen Brauerei hergestellt. Das Bier trĂ€gt den Namen der Stadt, Budweis. Nach 1945 wurde diesem Bier wieder mehr Bedeutung beigemessen. Alte traditionelle Rezepte wurden neu entdeckt und angewendet. War zuvor der Export nur auf die OstblocklĂ€nder beschrĂ€nkt, ist der Export ebenso lukrativ. Man kann es inzwischen bis in die USA liefern. Dort erfreut es sich großer Beliebtheit.

Carlsberger:

1847 wurde die Brauerei gegrĂŒndet. Sehr schnell erkannte man, dass das Bier eine gute Einnahmequelle darstellt, wenn es in anderen LĂ€ndern verkauft wird. In Edinburgh wurde schon im Jahr 1868 das erste Bier aus Carlsberg verkauft. Die Briten waren von dem Geschmack so ĂŒberzeugt, dass der Import des Carlsberger Biers ĂŒber 50 Prozent ĂŒbersteigen. Um sein GeschĂ€ft auf dem neuesten Niveau zu halten, wurde hier besonders wert auf die Forschung gelegt. Dies zahlte sich aus. Testen kann man dies bei den Bierverkostungen.

Clausthaler:

Unter den alkoholfreien Bieren ist das Clausthaler wohl das bekannteste. Bis Mitte des 20igsten Jahrhundert wurde das Clausthaler in der stÀdtischen Brauerei von Clausthal gebraut. Danach wurde die Brauerei an die Binding-Brauerei verkauft. Diese vertreibt das Bier vorwiegend im Raum Frankfurt am Main.

DAB:

GegrĂŒndet wurde die Brauerei 1868. Bereits im Jahr 1872 erfolgte die Umbenennung in DAB. Dies ist die AbkĂŒrzung fĂŒr Deutsche Aktien Brauerei. Diese Brauerei legte ihr Hauptaugenmerk auf den Export. Deshalb wurde das „Dortmunder Helles“ produziert. Hierbei handelt es sich um ein untergĂ€riges Bier. Auf allen Erdteilen war dieses Bier bekannt und beliebt. Deshalb ist es nicht erstaunlich, das die Jahresproduktion 1885 mehr als 100.000 Hektoliter ĂŒberschritten hatte. Durch den Zweiten Weltkrieg zerstört mussten Aufbauarbeiten geleistet werde. Da der Umsatz in den letzten Jahren rĂŒcklĂ€ufig war, ist jetzt Italien der Hauptabnehmer.

Erdinger:

Laut den geschichtlichen Aufzeichnungen wurde mit dem Bau der Brauerei 1886 begonnen. Übernommen als Familienbetrieb wurde 1935 diese Brauerei von Herrn Franz Brombach. Die Menge des gebrauten Biers, erreichte 1965 etwa 40.000 Hektoliter. Der Sohn Werner Brombach fĂŒhrt dieses Familienunternehmen noch heute. Die magische Zahl von 1 Million Hektoliter wurde 1990 erreicht. Auch hier sind verschiedene Sorten im Angebot. Dazu gehört, unter anderem Erdinger Weißbier (mit feiner Hefe), Erdinger alkoholfrei und auch Erdinger Weißbier dunkel.

FelsenbrÀu:

FelsenbrĂ€u wird in einer relativ spĂ€t gegrĂŒndeten Brauerei hergestellt. Dokumentiert ist, dass sie im Jahr 1928 in Bayern entstand. Die Besonderheit bei der Bierherstellung liegt in der Methode des KĂŒhlens. Sie wird ĂŒber den Felsenkellern auf Natureis durchgefĂŒhrt. 12 verschiedene Sorten Bier werden hier produziert. Es ist auch dabei, der Felsentrunk. Das ist ein helles Bier. Vor allem von jungen Menschen sehr beliebt ist das Radler. Edel-Pils und auch Schwarzbier gehören zum Sortiment.

Franziskaner:

Zum Franziskaner Bier wird in der TV-Werbung, mit den ansprechenden Bildern, die Lust auf den guten Gerstensaft erzeugt. Dass dieses Bier derartig bekannt ist, liegt an seiner langen Tradition. 1363 konnte der Familienbetrieb, welcher sich in MĂŒnchen befand, zum ersten Mal in den alten Dokumenten wiedergefunden werden. Diese Brauerei wurde im Jahr 1841 auf den Lilienberg verlegt. Bekannt und beliebt ist es den Besuchern des Oktoberfestes. Auch das mit gutem Grund. 1872 wurde das erste Oktoberfestbier, das sogenannte Ur-MĂ€rzen, den Besuchern angeboten. Dieses Bier zeichnet sich durch seine Farbe (Bernstein) und seine StĂ€rke aus. Die Millionenmarke, in Hektolitern, bei der Produktion, wurde 2003 ĂŒberschritten. Die Produkte sind das Franziskaner Hefe-Weißbier sowohl hell, als auch dunkel. Das Hefe-Weißbier wird auch in kristallklar hergestellt. SelbstverstĂ€ndlich gibt es auch hier das Alkoholfreie.

Freiberger:

Das Freiberger Bier ist in 12 Sorten erhĂ€ltlich. Hier findet man wieder das Premium, das Radler, das Alkoholfreie und auch das Freiberger Bockbier. Was ist ebenfalls angeboten wird ist das Freiberger DiĂ€tbier. Die Flaschen haben recht unterschiedliche Formen. Die Freiberger Braugenossenschaft wurde am 11 August 1850 eröffnet. 1948 wurde es zu einem Volkseigenen Betrieb (VEB). Nach der Wende wurde sie von der Eichbaum-Brauerei AG, Mannheim, ĂŒbernommen.

GeorgenbrÀu:

Die Familie Modschiedler begann 1814 mit dem Brauen. Diese befindet sich in Buttenheim. Bis zum heutigen Tag ist es ein Familienbetrieb geblieben. Allerdings steht er mit seiner Wirtschaftlichkeit anderen Brauereien in nichts nach. Im Gegenteil, es ist ein hochmodern eingerichteter Betrieb. Beim St. GeorgenbrĂ€u findet man neben den laufenden Angeboten wie, das Pils, das Helle, das Kellerbier und auch das Weißbier, Saisonbiere. Hierzu zĂ€hlen im Mai das Anna Festbier und zum Oktoberfest den dunklen Bock und das Festbier. Das beliebteste Bier ist aber das bereits genannte Kellerbier.

Hasen – BrĂ€u:

1156 wurde bereits per Gesetz erlassen, dass im Brauwesen des freien Reichsstaates kein minderwertiges Bier gebraut werden darf. Augsburg hat schon in seinem eigenen Reinheitsgesetz im Jahr 1143 festgelegt, welche Zutaten zum Brauen genutzt werden dĂŒrfen. Wasser, Hopfen und Malz, waren demnach zulĂ€ssig. Ulbrich Alpershofer hat 1464 in seiner kleinen Schenke, auch Bier in großen Bottichen, nach neuen Rezepten gebraut. Die Tradition hat 500 Jahre ĂŒberdauert. Heute ist sie die grĂ¶ĂŸte Brauerei von Augsburg. Im Sortiment sind zu finden Hasen-BrĂ€u Pilsener, Hasen – BrĂ€u Weißer Hase und auch Hasen – BrĂ€u Urhell. Ein besonders Highlight zu Ostern ist das Hasen – BrĂ€u Osterfestbier.

Hasseröder:

Im heutigen Wernigerode wurde im Jahr 1872 eine Brauerei mit dem Namen „Zum Auerhahn“ gegrĂŒndet. 1872 wurden schon 25.000 Hektoliter gebraut. In diesem Jahr wurde die Brauerei eine Aktiengesellschaft (AG). Vor dem Mauerfall war es die beliebteste Biersorte in der DDR. Leider war sie immer schnell vergriffen. Auch nach der Wende hat sich diese Brauerei weiter nach oben gearbeitet. Inzwischen rangiert sie auf Platz 3 der deutschen Produzenten von Premium Bieren. Die Angebotsliste umfasst Premium Pilsener, Premium Export, Premium Diesel und Premium Radler.

Henninger:

Eberhard Stein grĂŒndete in Frankfurt am Main 1655 ein Brauhaus. Nachdem der letzte mĂ€nnliche Erbe der Familie Stein verstorben ist, ĂŒbernimmt Christian Henninger, der bereits im Betrieb tĂ€tig ist, die Brauerei. In Sachsenhausen wird die neue Brauerei 1875 gebaut. 1967 wurde das erste Henninger DiĂ€tbier gebraut. Ebenso wird das sehr bekannte Radler angeboten. Weiterhin gehören auch das Pilsener und das Exportbier auf diese Liste.

Herforder:

Gustav und Georg Ueckermark grĂŒndeten die Brauerei Felsenkeller im April 1878. Sie befand sich in dem kleinen Ort Schweicheln bei Herford. Zum Transport des Bieres wurde die Bahn genutzt. Die FĂ€sser wurden dazu auf Waggons verladen. Die vielen Brauereipferde wurden 1911 durch den Kauf eines LKW entlastet. Zuerst wurde das Malzbier in Flaschen abgefĂŒllt. Das geschah im Jahr 1927. Nur ein Jahr spĂ€ter konnte man schon andere Produkte in Flaschen finden. Die BĂŒgelverschlussflaschen wurden 1956 durch Flaschen mit dem Kronenverschluss ersetzt. Die 1 Millionenmarke bei der Produktion wurde in den 80iger Jahren ĂŒberschritten. 10 sehr bekannte Sorten Bier werden angeboten. Es gehören unteren anderem Herforder Pils, Herforder Export, Herforder Schwarzbier und auch das Herforder Landbier dazu.

Holsten:

Das Holsten Bier, wird in der Holsten – Brauerei – AG (Aktien Gesellschaft), welche am 24. Mai 1879 gegrĂŒndet wurde, hergestellt. Der erste Sud wurde allerdings erst ein Jahr spĂ€ter angesetzt. Hier fand die erste Verkostung am 06. Mai 1980 statt. Der Ritter auf dem Pferd gilt als Markenzeichen. Ein viertel Jahrhundert beschrĂ€nkte man den Verkauf des GetrĂ€nkes auf die nĂ€here Umgebung. Doch erweiterte sich die Brauerei. Im Zweiten Weltkrieg gab es schon drei Brauereien, die aber alle zerstört wurden. Als absolute Neuerung stellte Firma Holsten 1952 das erste Dosenbier auf den Markt. Im Jahr 2003 lag der GetrĂ€nkeabsatz an Bier bei 9,1 Mio. Hektolitern. Bekannt sind 14 Sorten an Bier. Es gehören neben dem Pils, dem Export auch das Alkoholfreie und das DiĂ€tbier dazu.

Jever:

Dietrich König grĂŒndete im Jahr 1948 das friesische Brauhaus zu Jever. Um eine Besonderheit zu erreichen, wurden Flaschen in ganz spezieller Form gefertigt. Die Brauerei hat in den beiden Weltkriegen stark zu tun gehabt ihren Stand zu behaupten. Nachdem diese Durststrecke ĂŒberstanden war, ging es stetig bergauf. FĂŒr Interessierte der Braukunst werden auch FĂŒhrungen angeboten. Neben dem modernen Betrieb werden die GĂ€ste auch das historische Brauereimuseum gefĂŒhrt. Bei den Produkten ist das bekannteste das Pils.

KaiserbrÀu:

1929 wurde die Privatbrauerei gegrĂŒndet. Ihre Produkte, vor allem Pilsener und Weizen, werden in schlanken Bierflaschen angeboten. Lediglich das dunkle Veldensteiener Landbier wird in der bekannten BĂŒgelflasche abgeben. Hauptabnehmer sind SupermĂ€rkte.

KlosterbrÀu:

Zum ersten Mal findet man in den Aufzeichnungen gehen auf das Jahr 1333 zurĂŒck. „FĂŒrstbischöfliches Braunes Bierhaus“ wurde in den Akten im Jahr 1533 gefunden. 7 Sorten von Bier werden angeboten. Bekannt ist das Bier, als Bock oder als Helles, der Firma KlosterbrĂ€u.

Klösch:

Es gibt eine Urkunde, welche belegen soll, dass bereits im Jahr 873 mit dem Brauen von diesem Bier begonnen wurde. Die Echtheit dieses Dokumentes ist aber zweifelhaft. Statt Hefe wurde zum Brauen des Bieres Grut verwendet. Ebenfalls wurde der GĂ€rprozess anders unterstĂŒtzt. Nicht Hefe wurde hinzugegeben, sondern die GĂ€rung erfolgte durch frische Luft. Inzwischen muss sich auch im Raum Köln jede Brauerei an das Reinheitsgebot von 1526 halten. Dieses schreibt vor, das nur Wasser, Hopfen und Gerstenmalz Verwendung finden dĂŒrfen. Die Lagerung des Kölsch ist entgegen anderen Bieren deutlich kĂŒhler. Werden Biere bei durchschnittlich 20 Grad Celsius gelagert, sind es bei diesem Bier zwischen 14 und 16 Grad Celsius.

König:

1858 eröffnete Theodor König in der Landgemeinde Beeck seine Brauerei. Er braute ausschließlich das Pils. Diese Sorte erfreute sich keiner großen Beliebtheit. 1911 besitzt das Bier den Markennamen „König – Pilsener“. Die Anforderungen an das Bier wurden immer höher. Es wurde dadurch auch bekannter und beliebter. Im Jahr 2006 betrug das Produktionsergebnis 1,68 Mio. Hektoliter. Inzwischen werden auch Radler und alkoholfreies Bier hergestellt und angeboten.

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Benannt ist das Bier nach der Stadt, in welcher es gebraut wurde. Johann Eberhard Haas betrieb in Krombach eine kleine Wirtschaft. Nach einer Verordnung aus dem Jahr 1618, war nur denen gestattet Bier auszuschenken, wenn diese ĂŒber eine eigene Brauerei verfĂŒgen. So grĂŒndete 04. Februar 1803 sein Sohn Johannes Haas seine Brauerei. Da die Wasserversorgung Ă€ußerst schwierig war, wurde die Brauerei umgesiedelt. Etwa 1858 wurde damit begonnen. Zu dieser Zeit wurden fĂŒr die Lagerung auch zwei Felsenkeller errichtet. 1722 wurde durch einen Berginspektor die Krombacher Felsenquelle entdeckt. Die Liste der Krombacher Biere ist lang. Hier soll nur das Krombacher Pils, das Krombacher Radler und das Krombacher Alkoholfreie genannt werden. Wie aus der TV-Werbung bekannt, setzt sich diese Firma aktiv fĂŒr die Erhaltung des Regenwaldes ein.

Kulmbacher:

1846 wurde die Kulmbacher Brauerei als Aktiengesellschaft (AG) gegrĂŒndet. Das Unternehmen expandierte 1980. Auch die Produktpalette wurde erweitert. Da stĂ€ndig an der Modernisierung gearbeitet wurde, konnten eine neue BĂŒgelschlussanlage und ein neues Filtersystem in Betrieb genommen werden. 2002 wurde die 3 Mio. Hektoliter Marke bei der Produktion geknackt werden. Die vielen diversen Sorten des Kulmbacher Biers, wir man vorwiegend in Flaschen mit einem Inhalt von 0,5 Litern, finden. Bekannt sind wie bei vielen Anbietern das Pils, das Radler, das Exportbier, das Lagerbier, das Festbier und auch das Bockbier.

LöwenbrÀu:

Die GrĂŒndung der Brauerei von LöwenbrĂ€u geht bis auf das Jahr 1383 zurĂŒck. Im Biersud Verzeichnis von MĂŒnchen wird man die erste Eintragung im Jahr 1746 finden. In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg erlangte die Brauerei immer mehr Abnehmer im Export. Bis schließlich auf der Liste auch Nordamerika zu finden war. Auf dem Oktoberfest hat LöwenbrĂ€u ein eigenes großes Festzelt. Demzufolge wird man bei den Produkten auch das Oktoberfestbier finden. Pilsener, Radler, helles und dunkles Bier und auch alkoholfreies Bier sind im Sortiment vorhanden.

MartinsbrÀu:

MartinsbrĂ€u ist das Produkt eines Familienbetriebes. Es konnte im Jahr 1883 getrunken werden. 1990 wurde ein neues Bierkastensystem eingefĂŒhrt. Auch das Erscheinungsbild der Firma nahm neue Konturen an. 2007 begann man mit der Sanierung eines ĂŒber 50 Meter tiefen Brunnens. Bereits ein Jahr spĂ€ter stand eine eigene Wasseranlage zur VerfĂŒgung. Die Wiederaufbereitungsanlage machte die Wassernutzung besonders effizient. Bei den Produkten findet man wieder das Pils, das Weizenbier und das Exportbier. In den BĂŒgelflaschen werden St. Martins Zwickel und St. Martins Landbier abgefĂŒllt und verkauft.

MĂŒllerbrĂ€u:

Um 1860 hatte Neuötting 9 Brauereien. Dies ist urkundlich dokumentiert. Es wurden derzeit schon 20.000 Hektoliter Bier hergestellt. Im Laufe der Zeit konnte man allerdings nur noch die Brauerei MĂŒllerbrĂ€u finden. Notiert in amtlichen Dokumenten ist, dass Willibald Brodmann 1768 EigentĂŒmer der Brauerei war. Heute unterliegt die Leitung der Brauerei der Familie MĂŒller. Die Produktpalette reicht von Exportbier ĂŒber helles und dunkles Weizenbier, bis hin zu saisonbedingten Sorten.

NordbrÀu:

In Ingolstadt pachtete 1822 Simon Wittmann die Brauerei. Nach zehn Jahren kaufte er das Anwesen. Nun war die grĂ¶ĂŸte Aufgabe, nach dem deutschen Reinheitsgebot, das Bier zu brauen. Ein hauseigener Mineralbrunnen konnte dafĂŒr gute Voraussetzungen schaffen. Das Angebot dieses Unternehmens fĂ€ngt bei dem Pils an, erstreckt sich ĂŒber Saisonbier bis hin zu den bekannten Six – Packs.

OberbrÀu:

Das OberbrĂ€u ist ein Bier, welches auf König Ludwig zurĂŒckzufĂŒhren ist. Herzog Wilhelm der IV. ist verantwortlich fĂŒr den Erlass des bayrischen Reinheitsgebotes. Seit 1516 besteht dieses und wird seit 1906 auf ganz Deutschland angewandt. Am 12. August 1810 fand die Hochzeit zwischen König Ludwig dem I. und der Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen auf der Theresienwiese statt. Seither wird zu diesem Tag das Oktoberfest begangen. König Ludwig Pilsener, König Ludwig helles Bier und viele weitere Sorten wird man im Angebot finden. Das Festtagsbier von König Ludwig gibt es selbstverstĂ€ndlich auch zum Oktoberfest.

Oettinger:

Die Geschichte der Braukunst von Oettinger Bier kann ab dem Jahr 1333 urkundlich nachgewiesen werden. Die Forstquellbrauerei ist 1731 eingetragen worden. Diesen Hinweis wird jeder Kunde auch auf dem Etikett finden. Um einen hohen Umsatz zu erzielen, wurde das Bier, in minderer QualitĂ€t, in Massenproduktion hergestellt. Durch Modernisierungsmaßnahmen ging man von dieser Strategie ab. Dieser Wandel vollzog sich in den 90iger Jahren und war von Erfolg gekrönt. Auch hier, wie in allen deutschen Brauereien ist das deutsche Reinheitsgebot einzuhalten. Die mehr als 20 verschiedenen Sorten werden in Flaschen von 0,5 l, 0,33 l, in Dosen und in FĂ€ssern angeboten. Neben den Sorten Vollbier, Pilsener, Exportbier, wird hier im Sortiment auch Schwarzbier und Kristallweizen prĂ€sentiert.

Paulaner:

Die Paulaner – Brauerei in MĂŒnchen verdankt ihren Namen dem Paulanerorden. Diese Mönche brauten fĂŒr den Eigenbedarf das Bier ab 1634. Der Grund war, dass sie wĂ€hrend der Fastenzeit nur flĂŒssige Nahrung zu sich nehmen konnte. Da Bier flĂŒssig ist, tranken sie in diesem Zeitraum das wohlschmeckende GetrĂ€nk. NatĂŒrlich war auch hier vorgegeben, dass es am Tag nicht mehr als 4 Maß sein durften. Im gleichen Jahr wurde ein Beschwerdebrief der MĂŒnchner Brauereien gegen den öffentlichen Verkauf des Biers der Mönche. Dieser Brief kann heute noch betrachtet werden. Es werden nach Anmeldungen auch FĂŒhrungen veranstaltet. Die TV-Werbung prĂ€sentiert das Paulaner Weißbier und inzwischen auch das alkoholfreie Paulaner Bier. Besonders zu erwĂ€hnen ist hier noch das Festtagsbier zum Oktoberfest.

Radeberger:

Das Radeberger Bier trĂ€gt den Namen der Stadt, wo es hergestellt wird. Diese liegt unweit von Dresden. Die Aktienbrauerei zum Burgkeller ist im Jahr 1872 entstanden. Seit 1885 besteht der offizielle Name Radeberger Exportbrauerei. Sie durfte ab dem 11. Dezember 1905 den sĂ€chsischen König zu seinen Kunden zĂ€hlen. Das verschaffte ihr das Privileg, den Namen „TafelgetrĂ€nk seiner MajestĂ€t des Königs Friedrich August III. von Sachsen“ zu tragen. Durch die riesigen Umbaumaßnahmen ab dem Jahr 1990 gehört sie heute zu den modernsten Brauereien in Europa. Bei den Sorten ist das Radeberger Pilsener wohl am bekanntesten.

Rex-Pils:

Das Rex-Pilsener war das LieblingsgetrĂ€nk von „Friedrich dem Großen“. 1716 wurde die königliche Brauerei gegrĂŒndet. Dies ist auch auf dem speziellen Etikett zu sehen. Dieses Label zeigt, dass es sich um Braukunst von hoher QualitĂ€t handelt. Ein recht helles Bier, mit einem sehr frischem Geschmack befindet sich in den zumeist 0,5 l Flaschen. Diese Brauerei wird man in Potsdam finden. Das Bier genießt einen hohen Bekanntheitsgrad.

Rostocker Bier:

In der heutigen Hansestadt Rostock wurde bereits im 13. Jahrhundert gewerblich Bier gebraut. Die BesitzverhĂ€ltnisse Ă€nderten sich. So wurde am 28. MĂ€rz 1878 daraus eine GmbH (Gesellschaft mit beschrĂ€nkter Haftung). Bis zu Beginn des Zweiten Weltkriegs gehörte sie in Mecklenburg zu den grĂ¶ĂŸten Brauereien. WĂ€hrend dieses Krieges blieb die Brauerei geschlossen. Nach GrĂŒndung der DDR (Deutsche Demokratische Republik) ging der Aufbau zĂŒgig voran und es entstand ein Volkseigner Betrieb (VEB) daraus. Nach der Wende gehört die Rostocker Brauerei weiterhin zu den Besten in Mecklenburg Vorpommern. Zu erwerben sind Exportbier, Pilsener und Bockbier hell, als auch dunkel.

SchÀffbrÀu:

UrsprĂŒnglich trug die SchĂ€ffbrau- Brauerei den Namen Teuchlingen Brauerei. Diese hatte 1364 ihren Hauptsitz in Baruth. Im Jahr 1935 erwarb die Familie SchĂ€ff diese. Der Familienbetrieb hat ihr Unternehmen auf eine ganz andere Arbeitsweise umgestellt. FĂŒr sie ist es wesentlich lukrativer geworden fĂŒr andere Bierhersteller aus Deutschland, Österreich und Frankreich die GetrĂ€nke abzufĂŒllen. Eigene Biersorten werden nach dem einschlagenden Erfolg in dieser Richtung, nicht mehr gebraut.

SchloßbrĂ€u:

Der Freiherr von Mengersen bekam am 02. Juli 1686 die Genehmigung Bier zu brauen und auch auszuschenken. Dies ist als Geburtstag der „GrĂ€flich von Mengersen`sche Dampfbrauerei“ anzusehen. Nach Langem hin und her ging es nach dem Ersten Weltkrieg endlich vorwĂ€rts. Anlagen wurden erneuert und dadurch effektiver. Unter den diversen Produkten findet man auch den Doppelbock, den Husaren, das hefeweizen Bier und das Exportbier.

Schultheiß:

Seit 1842 besteht die Schultheiß-Brauerei. Im Jahr 1905 wird zum ersten Mal die magische Marke von 1 Mio. Hektoliter erreicht. Schultheiß wird im Jahr 1913 die grĂ¶ĂŸte Lagerbrauerei der Welt. Der Zweite Weltkrieg ist auch hier nicht spurlos vorbeigegangen. Es wird vier Jahre dauern, bis wieder NormalitĂ€t im Betrieb einkehrt. Die verschiedenen ZusammenschlĂŒsse mit anderen Brauereien fĂŒhrten zum Expandieren.

SchwabenbrÀu:

Robert Licht grĂŒndete die Brauerei SchwabenbrĂ€u im Jahr 1878. Diese Brauerei war die Erste, welche ihre Produkte, seit 1891, mit LKW`s auslieferte. 1903 hatte diese Brauerei eine automatische AbfĂŒllanlage. Das zweitgrĂ¶ĂŸte Volksfest in Deutschland ist das Cannstatter Volksfest. SchwabenbrĂ€u ist dort mit drei großen Festzelten zu finden. SchwabenbrĂ€u liefert bis auf wenige Sorten, ihr Bier weiterhin in BĂŒgelflaschen aus.

Sternburger:

Das Sternburger Bier kann auf eine lange Geschichte zurĂŒckblicken. Zum ersten Mal wurde es im Jahr 1278 erwĂ€hnt. In Leipzig war zu Beginn der Vertrieb dieses Biers verboten. 1949 wurde aus der Brauerei ein Volkseigner Betrieb (VEB). 2002 wurden stolze 48 % der Produktion exportiert. Der „Sternburger Urtyp“ ist seit dem Jahr 2008 die neueste Sorte. Bekannt sind auch das Exportbier, das Radler und das Schwarzbier.

Tucher:

Von Patritzern wurde seit dem Jahr 1643 das Bier hergestellt. 1673 wurde offiziell mit der Herstellung und dem Vertrieb des Biers begonnen. Die Rechtsform war schon zu diesem Zeitpunkt eine GmbH (Gesellschaft mit beschrĂ€nkter Haftung). Die Brauerei Tucher hat eine turbulente Zeit hinter sich. StĂ€ndige neue EigentumsverhĂ€ltnisse sind zu beobachten. Leider haben auch viele Modernisierungsmaßnahmen nicht dazu gefĂŒhrt, den Betrieb produktiver zu machen. Es wird nur ein Teil der Brauereianlage, das sie denkmalgeschĂŒtzt ist erhalten bleiben.

Veltins:

Das GrĂŒndungsjahr der Veltinsbrauerei ist 1824. Sofort wurde mit dem gewerblichen Brauen begonnen. Es wurden eine Dampfmaschine und eine Eismaschine angeschafft. 1929 verfĂŒgte die Firma ĂŒber ein Lieferfahrzeug. Recht zeitnah wurde die Entscheidung getroffen, nur noch Pils herzustellen. Seit 2001 ist die Produktion auch von BiermischgetrĂ€nken eingefĂŒhrt worden. Wie auch viele andere bekannte Biere finden wir es in der Werbung stĂ€ndig wieder. Im Zusammenhang mit Sport sind sie am hĂ€ufigsten zu entdecken. Angeboten werden die verschiedenen Sorten in Dosen, in Einwegflaschen, in Glasflaschen und natĂŒrlich auch in FĂ€ssern.

Warsteiner:

Warsteiner wurde 1753 als Kommanditgesellschaft (KG) gegrĂŒndet. In diesem Jahr wurde auch erstmals die Biersteuer gezahlt. Die Bahn war eine gute Transportmöglichkeit des Bieres. 1895 wurde die Dampfmaschine in Betrieb genommen. Diese Brauerei war zu diesem Zeitpunkt als sehr modern anzusehen. 1928 wurde die Kaiserquelle erschlossen. Dies hatte zur Folge, dass man vermehrt das Pils produzierte. Millionen Hektoliter Bier wurden im Jahr hergestellt. Leider war der Umsatz zwischenzeitlich rĂŒcklĂ€ufig. Dies lag an der schlechten Marktstrategie. Diese Krise ist aber lĂ€ngst ĂŒberwunden. Das Premium, das Pils und auch das dunkle Bier wird man auf der Angebotsliste finden.

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