Info Bier – Warum trinken wir Bier?

Info – Quelle zum Thema

 

Info Bier

Katharina Wieland MĂŒller / pixelio.de

Auf diesem Blog finden Sie Informationen rund um das Thema „Info , wir Bier und warum wir Bier.

Diese Informationen stellt eine Art  internationale VölkerverstÀndigung  dar, weil Bier vielfÀltig ist und es viele Infos  zu Biermarken, Brauereien und Sorten gibt.

Der Genuss des Bieres:

Bei Genuss egal welcher der bisher genannten Biersorten, ist es wichtig, verschiedene Dinge zu beachten. ZunĂ€chst kommt es darauf an, in welchem GefĂ€ĂŸ das Bier serviert wird. So können es BierkrĂŒge, aber auch BierglĂ€ser sein. Unter der Rubrik der verschiedenen Biersorten wurden dazu schon ErlĂ€uterungen abgegeben. Ferner ist die richtige Temperatur entscheiden fĂŒr den Geschmack. Gern wird gerade in den Sommermonaten, ein gut gekĂŒhltes Bier bei Volksfesten und beim Grillen, getrunken.

Bildquelle:  Katharina Wieland MĂŒller / pixelio.de

Andere BeitrÀge

Gesundheitsgefahren durch Alkohol

Gesundheitsgefahren durch und

ist ein Gift und schĂ€digt menschliche Körperzellen. Der beeinflusst wie alle Suchtmittel das Nervensystem im Gehirn und insbesondere Botenstoffe, die fĂŒr den Austausch mit den Nervenzellen zustĂ€ndig sind.

Zur Zeit sind 2,5 Millionen BundesbĂŒrger alkoholabhĂ€ngig.

Damit ist klar, dass Alkohol ein großes Problem fĂŒr den Menschen und die Gesellschaft ist. Aber wo genau liegen die Gefahren? In diesem Bericht werden aus verschiedenen Quellen jede Menge Fakten zitiert.

 

Mehr als zehn Millionen Menschen in Deutschland mehr als gut fĂŒr sie ist. 10.000 sterben jĂ€hrlich an den Folgen des Alkoholkonsums und ebenso viele Kinder kommen mit Entwicklungsstörungen auf die Welt, die auf den Alkoholkonsum ihrer MĂŒtter zurĂŒckzufĂŒhren sind.

Die Menschen mit Alkoholproblemen werden immer jĂŒnger. Seit 1970 ist das Einstiegsalter von 15 auf 13 Jahre gesunken. Noch im Jahr 2000 wurden 9500 Jugendliche mit akuter Alkoholvergiftung in bundesdeutsche Kliniken eingeliefert. Im Jahr 2005 waren es bereits 19.400. Beim Alkoholkonsum liegt Deutschland im europĂ€ischen Vergleich in der Spitzengruppe. Zehn Liter reinen Alkohol pro Jahr trinkt im Schnitt jeder Deutsche.

Alkoholische GetrĂ€nke steigern den Blutdruck, beeintrĂ€chtigen die Muskelleistung und können die Nerven schĂ€digen. Die psychischen und sozialen Folgen regelmĂ€ĂŸigen Alkoholkonsums sollten ebenfalls nicht ausgeklammert werden. (Weniger bekannt ist vielen Menschen, dass Alkohol auch das Krebsrisiko steigert).

Bei Menschen, die viel Alkohol und zusĂ€tzlich rauchen, erhöht sich das Risiko fĂŒr auf das 100-fache.

Auch, Herzmuskelerkrankung, Verfettung, Pumpkraft wird verringert (Myokardiopathie) Herzrhythmusstörungen, Hirnzellen sterben ab, bei einem Vollrausch mehrere tausend; geistige LeistungsfĂ€higkeit sinkt, Depressionen, Erkrankung des peripheren Nervensystems, z.B. in den Beinen; Folge: LĂ€hmungen, Gangstörungen (Polyneuropathie), akute und chronische EntzĂŒndung (Pankreatitis), gestörte Insulinproduktion fĂŒhrt zu Diabetes, Pickel und Ekzeme, Haut wirkt teigig und gealtert, Krampfadern, wenn es zu Blutungen kommt, lassen sie sich kaum noch stillen, Störungen der sexuellen Funktion, Impotenz, etc..

Wer mĂ€ĂŸig Alkohol trinkt, tut seinem Herzen einen Gefallen: Bereits ein Glas eines alkoholhaltigen GetrĂ€nks pro Woche kann das Risiko fĂŒr Herzinfarkte und eine bestimmte Form des Schlaganfalls senken. Allerdings können Mengen wie etwa zwei pro Tag, die fĂŒr das Herz noch positiv sind, schon das Krebsrisiko erhöhen.

Menschen mit hohem Alkoholkonsum wiederum schÀdigen ihren Herzmuskel direkt. Man schÀtzt, dass zwischen 40 und 60 Prozent der sogenannten dilatativen Kardiomyopathien durch Alkoholmissbrauch hervorgerufen sind. Dies ist eine Erkrankung, bei der der Herzmuskel erschlafft und nicht mehr richtig arbeiten kann.

Auch je mehr Alkohol jemand trinkt, desto grĂ¶ĂŸer wird der Anteil des Alkohols an seinem . Alkoholiker decken einen Großteil ihres Kalorienbedarfs ĂŒber Alkohol und vernachlĂ€ssigen die ErnĂ€hrung. Vitaminmangel ist oft die Folge, dies kann die Auswirkungen des Alkohols auf das Gehirn noch verschlimmern.

 

und Alkohol im Straßenverkehr

Wie gefĂ€hrlich ist Alkohol im Straßenverkehr jeder weiß. Alkohol und der Straßenverkehr nicht die besten „Freunde“ sind. Beispielsweise ist die Unfallgefahr ab 1 Promille (Rauschstadium) zehnmal so hoch wie unter nĂŒchternen Bedingungen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts waren im Jahr 2005 bei 5 Prozent aller UnfĂ€lle Alkohol die Ursache. Klingt erst mal nicht so hoch. Aber wenn Alkohol im Spiel ist, dann sind die Folgen meistens schlimmer. Denn Alkohol ist fĂŒr immerhin 11 Prozent aller im Straßenverkehr getöteten Personen verantwortlich.

Alkohol eine der Hauptursachen fĂŒr VerkehrsunfĂ€lle. Nach dem Gutachten werden sieben Prozent aller Straftaten oder rund 238.000 pro Jahr in Deutschland unter Alkoholeinfluss begangen. Bei 60 % der 150.000 Verurteilungen wegen Straftaten im Straßenverkehr spiele Trunkenheit eine Rolle. Etwa 1.500 Menschen wĂŒrden bei UnfĂ€llen mit Alkoholeinfluss getötet.

Laut Erhebungen des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden kamen bei UnfĂ€llen mit der ‚Ursache Alkoholeinfluss‘ 22.548 Menschen zu Schaden, von denen 704 starben (Jahr: 2004). 400.000 ArbeitsunfĂ€lle waren auf Alkoholkonsum zurĂŒckzufĂŒhren. Nach Aussage des DHS sind ungefĂ€hr 25% bis 30% der ArbeitsunfĂ€lle alkoholbedingt; im betrieblichen Bereich rechnet man mit 5% bis 10 % Mitarbeiter/-innen, die alkoholkrank sind.

7% der Straftaten werden unter Alkoholeinfluss begangen.

Im Jahr 2000 ereigneten sich insgesamt 27.375 AlkoholunfĂ€lle mit Personenschaden. Bei diesen UnfĂ€llen verunglĂŒckten 36.764 Menschen, wovon 1.022 starben.

7% aller Straftaten oder rund 238.000 werden pro Jahr in Deutschland unter Alkoholeinfluss begangen. Bei 60% der 150.000 Verurteilungen wegen Straftaten im Straßenverkehr spielte Trunkenheit eine Rolle. Insgesamt verursachen MĂ€nner achtmal mehr UnfĂ€lle mit Personenschaden als Frauen. Exzessiver Alkoholkonsum ist die dritthĂ€ufigste Todesursache.

Alkohol in der Schwangerschaft

Alkohol schadet Deinem ungeborenen Kind – Diese Tatsache ist unumstĂ¶ĂŸlich. Vom Konsum von Alkohol wie auch von Nikotin ist besonders wĂ€hrend der Schwangerschaft unbedingt abzuraten. Der Alkohol, den die werdende Mutter wĂ€hrend der Schwangerschaft trinkt, gelangt direkt ĂŒber den Mutterkuchen in die Blutkreisbahn des Kindes. So bekommt Kind in Deinem Bauch viel leichter einen „Schwips“ als Du. Es ist die hĂ€ufigste Substanz, die Fehlbildungen in der Schwangerschaft verursacht. Jedes Jahr kommen in Deutschland mehr als 2000 Babys zur welt, die an einem fetalen Alkoholsyndrom leiden.

Die im Wachstum befindlichen kindlichen Zellen können daher durch Alkohol leichter geschĂ€digt werden, als Deine eigenen. Der Alkohol schĂ€digt die Entwicklung von Organen, Nervensystem und Gehirn. Herz, Nieren oder Geschlechtsorgane Deines Babys können Missbildungen aufweisen. Alkohol gilt als die hĂ€ufigste vermeidbare Ursache fĂŒr geistige SchĂ€den und körperliche Fehlbildungen.

In den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts beschrieben KinderĂ€rzte zum erstenmal ein Krankheitsbild, das vorher nie aufgefallen war. Die Kinder hatten ein typisches Aussehen mit schrĂ€g nach unten verlaufenden Augenlidspalten, breitem NasenrĂŒcken, großem Abstand zwischen Mund und Nase, sehr schmalem Lippenrot und tief angesetzten Ohren. Außerdem waren sie oft sehr unruhig und geistig behindert bzw. wiesen eine deutlich verminderte Intelligenz auf, hinzu kamen Fehlbildungen an inneren Organen wie z.B. Herzfehler. Es waren Kinder von Alkoholikerinnen, die in der Schwangerschaft tĂ€glich große Mengen Alkohol zu sich genommen hatten. Die Krankheit erhielt den Namen „Fetales Alkoholsyndrom“. JĂ€hrlich kommen in Deutschland etwa 2 200 Babys mit dem fetalen Alkoholsyndrom auf die Welt.

Das fetale Alkoholsyndrom ist die schwerste Form der SchĂ€digung, die Kindern durch Alkohol wĂ€hrend der Schwangerschaft zugefĂŒgt werden kann. Kinder, die davon betroffen sind, weisen körperliche Entwicklungsstörungen auf und sind in ihrem Verhalten auffĂ€llig. Sichtbare körperliche Zeichen fĂŒr SchĂ€digungen sind zum Beispiel:

Minderwuchs und Untergewicht, ein zu kleiner Kopfumfang, kleine schrÀge Augenöffnungen und eine fehlende Rinne zwischen Oberlippe und Nase.

Auch treten hÀufiger geistige Störungen, wie Lernschwierigkeiten, gestörte Feinmotorik, HyperaktivitÀt, und LabilitÀt auf.

SchÀdigungen der inneren Organe wie z.B. NierenschÀden und Herzfehler

Sichtbare körperliche Missbildungen wie z.B. Minderwuchs und Verformungen im Gesichtsbereich

Verhaltensstörungen wie z.B. geringerer Saugreflex, Ruhelosigkeit und leichte Reizbarkeit.

Defizite in der geistigen Entwicklung wie z.B. KonzentrationsschwÀche, Lernschwierigkeiten und verminderte Intelligenz, etc.

Die SchĂ€den sind meist bleibend. Chancen fĂŒr eine Heilung bestehen kaum. Viele betroffene Kinder sind ihr ganzes Leben lang auf fremde Hilfe und FĂŒrsorge angewiesen. Die Einweisung in eine entsprechende Einrichtung ist zum Teil unumgĂ€nglich.

Dies ist nur die berĂŒhmte „Spitze des Eisbergs„. Nicht alle Neugeborenen, die wĂ€hrend der Schwangerschaft durch Alkohol in ihrer Entwicklung behindert wurden, weisen schwere bis schwerste FolgeschĂ€den auf. Es gibt fließende ÜbergĂ€nge zu SchĂ€digungen, die unter dem Begriff „Alkoholeffekte“ zusammengefasst werden.

Diese Alkoholeffekte sind zum Teil bei der Geburt kaum zu erkennen. Erst im Verlauf der Kindheit werden die SchÀden deutlich.

Die SchĂ€digungen betreffen das Gehirn und Ă€ußern sich bei den Kindern in intellektuellen und motorischen Fehlentwicklungen und Entwicklungsverzögerungen. Auch diese Defizite sind hĂ€ufig nicht wieder auszugleichen und können zu lebenslangen BeeintrĂ€chtigungen fĂŒhren.

Etwa jedes 306. Neugeborene (2.200 im Jahr) kommt in der Bundesrepublik mit Alkohol-Embryopathien zur Welt. Die SÀuglinge sind zu klein und zu leicht, haben Fehlbildungen im Gesicht und Störungen im Gehirn. (nach Angaben des DHS).

Daher raten Mediziner schwangeren Frauen heute, vorsichtshalber gar keinen Alkohol zu trinken – kein Bier, keinen Wein, keinen Sekt und erst recht keine GetrĂ€nke mit hochprozentigen Spirituosen.

Sichtbare körperliche Zeichen fĂŒr SchĂ€digungen sind zum Beispiel Minderwuchs und Untergewicht, ein zu kleiner Kopfumfang, kleine schrĂ€ge Augenöffnungen und eine fehlende Rinne zwischen Oberlippe und Nase. Auch treten hĂ€ufiger geistige Störungen, wie Lernschwierigkeiten, gestörte Feinmotorik, HyperaktivitĂ€t, Schlafstörungen und LabilitĂ€t auf. Die Kinder alkoholabhĂ€ngiger Eltern haben meist grĂ¶ĂŸere Schwierigkeiten beim Lernen, neigen zu Depressionen, Ängsten und einem veringerten SelbstwertgefĂŒhl. 41% der Kinder von Alkoholikern leiden lebenslang unter psychischen Störungen.

Leider werden in Deutschland jĂ€hrlich mehr als 2.000 Kinder mit einem Fetalen Alkoholsyndrom geboren – einer HirnschĂ€digung, verursacht durch Alkoholkonsum in der Schwangerschaft. Oftmals werden die Symptome und Behinderungen nicht gleich erkannt, also ist die Dunkelziffer noch weitaus höher.

 

Leber und Verdauungstrakt

Am bekanntesten ist die Wirkung des Alkohols auf die Leber. Diese ist das große Entgiftungsorgan unseres Körpers und baut auch den Alkohol ab. Bei stĂ€ndiger Alkoholzufuhr vergrĂ¶ĂŸert sie sich zunĂ€chst – das Stadium der sogenannten „Fettleber„. Bei immer weiter andauernder Überlastung sterben die Leberzellen schließlich ab, die Leber vernarbt, schrumpft und wird hart. Dies bezeichnen Mediziner als „Zirrhose„.

Die zirrhotische Leber kann weder ihre Entgiftungsfunktion noch ihre sonstigen Aufgaben wie die Bildung von bestimmten lebensnotwendigen Eiweißstoffen erfĂŒllen. Schon 40-60 Gramm reiner Alkohol pro Tag reichen bei MĂ€nnern aus, um die Leber zu schĂ€digen. Frauen reagieren noch wesentlich empfindlicher, ihre Leber ist schon bei 20-30 Gramm Alkohol am Tag gefĂ€hrdet – also bei einem Viertelliter Wein.

In vielen LÀndern ist der Alkoholmissbrauch nach Kreislauf- und Krebskrankheiten die dritthÀufigste Todesursache. In Frankreich sterben 20.000 bis 30.000 Menschen jÀhrlich alleine an Leberzirrhose, Delirium tremens und Nierenerkrankungen. Die meisten FÀlle von Mund- und Rachenkrebs, ein Drittel der tödlichen Tuberkulose-FÀlle, die HÀlfte der Kapitalverbrechen, ein Viertel der Selbsttötungen, ein Drittel der tödlichen AutounfÀlle und 15 Prozent der ArbeitsunfÀlle werden nach einer Studie durch Alkoholmissbrauch verursacht.

Auch die BauchspeicheldrĂŒse gehört zu den Organen, die auf Alkohol reagieren. Akute und chronische EntzĂŒndungen der BauchspeicheldrĂŒse sind bei Alkoholikern deutlich hĂ€ufiger als normal. Auf dem Boden einer chronischen EntzĂŒndung kann sich dann auch ein Krebs der BauchspeicheldrĂŒse entwickeln.

 

Alkohol unter den „Top Ten“ der Krebsrisikofaktoren

Weniger bekannt ist vielen Menschen, dass Alkohol auch das Krebsrisiko steigert. Alkohol und Krebsrisiko sind eindeutig miteinander verknĂŒpft. Das sagen Experten, die sich im Auftrag der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC), einer Unterorganisation der Weltgesundheitsorganisation WHO, mit dem Thema auseinandergesetzt haben.

In ihrem Bericht rechnen sie Alkoholkonsum sogar zu den weltweiten „Top Ten“ der Krebsrisikofaktoren. Seit etwa einem Jahr fĂ€llt Alkohol auch offiziell unter die krebserregenden Substanzen. Und es sind gar nicht so viele Drinks nötig, damit sich das Krebsrisiko deutlich erhöht.

Eine britische Studie vom August 2007, belegt, dass das Risiko fĂŒr Darmkrebs schon bei einem Glas Bier oder Wein pro Tag um zehn Prozent steigt. Bei Frauen ist Alkohol einer der Hauptrisikofaktoren fĂŒr Brustkrebs. Auch das Risiko fĂŒr Krebsarten der Mundhöhle und der Speiseröhre steigert sich um 30 Prozent, wenn man nur ein Glas Wein pro Tag zu sich nimmt. Manchmal ist es nicht die direkte chemische Wirkung von Alkohol, die Zellen dazu bringt zu entarten und bösartige Tumore zu bilden.

Wissenschaftliche Arbeiten haben fĂŒr einige Krebsarten einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Krebsrisiko gezeigt. Der Fachreport „Food, Nutrition, Physical Activity and the Prevention of Cancer“ nennt Tumoren. DarĂŒber hinaus ist es nach Ansicht vieler Fachleute wahrscheinlich, dass Alkohol die Entstehung von Leberkrebs begĂŒnstigt. Über eine chronische EntzĂŒndung und Verfettung der Leber kann Alkohol zu einer sogenannten Schrumpfleber (Zirrhose) fĂŒhren, die ihrerseits ein hohes Krebsrisiko darstellt.

Die Daten einiger Studien deuten an, dass auch zwischen Lungenkrebs und Alkoholkonsum ein Zusammenhang besteht, der möglicherweise unabhÀngig vom Tabakkonsum ist.

Aber und Rauchen ist ein zusĂ€tzlicher Risikofaktor fĂŒr Krebs oder eine der vielen anderen Alkoholfolgeerkrankungen. Gene spielen dabei allerdings auch eine Rolle, wie Wissenschaftler von der UniversitĂ€t Heidelberg vor wenigen Jahren herausfanden. Manche Menschen haben eine Genvariante, die dazu fĂŒhrt, dass beim Alkoholabbau mehr gefĂ€hrliches Acetaldehyd entsteht. Acetaldehyd greift die Eiweißverbindungen der Zellen an, und es bindet an die Erbsubstanz DNA. Dadurch hĂ€ufen sich Kopierfehler in der DNA, die zu Krebs fĂŒhren können.

Eine Gruppe von internationalen Forschern unter FĂŒhrung des Deutschen Instituts fĂŒr ErnĂ€hrungsforschung (DIfE) hat im Jahr 2011 eine umfassende Berechnung vorgelegt. Demnach sind in Europa Wein, Bier und andere alkoholische GetrĂ€nke bei MĂ€nnern fĂŒr eine von zehn Krebsneuerkrankungen mitverantwortlich. Bei Frauen ist es eine von 33 Neuerkrankungen. Allerdings bezogen die Wissenschaftler auch Tumoren mit ein, bei denen ein Zusammenhang zum Alkoholkonsum nicht ganz eindeutig belegt ist.

FĂŒr ihre Arbeit werteten die Wissenschaftler die Daten von mehr als 360.000 Menschen aus. Die knapp 110.000 mĂ€nnlichen Studienteilnehmer stammten aus sechs LĂ€ndern, die gut 250.000 weiblichen kamen aus acht Nationen. Deutschland wurde jeweils mituntersucht.

Die Forscher glichen die Angaben der Teilnehmer zu ihrem Trinkverhalten mit EintrĂ€gen aus Krebsregistern und weiteren Quellen ab. So berechneten sie den auf Alkohol zurĂŒckzufĂŒhrenden Anteil von Neuerkrankungen. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass Alkohol besonders schĂ€dlich ist, wenn er in grĂ¶ĂŸeren Mengen konsumiert wird:

MĂ€nner: Den Hochrechnungen der Wissenschaftler zufolge war Alkoholkonsum fĂŒr 32 von 100 Krebserkrankungen des oberen Verdauungstraktes (Mundraum, Rachen, Kehlkopf, Speiseröhre), des Darms und der Leber mitverantwortlich. Mehr als die HĂ€lfte dieser durch Wein, Bier oder Schnaps mitbedingten Tumoren ließen sich auf den Konsum grĂ¶ĂŸerer Mengen Alkohol zurĂŒckfĂŒhren.

Frauen: Alkohol war fĂŒr die Entstehung von fĂŒnf von 100 Krebserkrankungen des oberen Verdauungstraktes, des Darms, der Leber und der Brust mitverantwortlich. Je nach Krebsart unterschied sich die Zahl der Erkrankungen, die mit einem Alkoholkonsum oberhalb des Grenzwertes zusammenhing, von etwas weniger als der HĂ€lfte bis hin zur ĂŒberwiegenden Mehrheit. Diese und weitere verwendete Quellen finden sich am Ende dieses Textes.

 

Jugendliche

Alkoholsucht bei Jugendlichen ist ein sehr ernst zu nehmendes Thema. Besonders Jugendliche gehören heutzutage zu den gefĂ€hrdeten Gruppen. Sie trinken oft in Gruppen und wollen sich durch Abstinenz nicht von den anderen ausgrenzen, und beim exzessiven Trinken begibt man sich in eine emotionale Ausnahmesituation. GefĂŒhle wie Liebeskummer werden intensiviert, Depressionen verstĂ€rkt. Wer zu Aggressionen neigt, rastet schneller aus und hat sich nicht mehr unter Kontrolle. Dann sind PrĂŒgeleien und heftige Streitereien vorprogrammiert.

Auch die meisten alkoholbedingten UnfÀlle von jungen MÀnnern im Alter von 18 bis 24 Jahren vor allem zwischen Samstagabend 18 Uhr und 4 Uhr Sonntagmorgen verursacht (Disco!). Kinder und Jugendliche reagieren anders auf Alkohol als Erwachsene. Das Gehirn ist erst im Alter von 17 bis 18 Jahren ausgereift. Alkohol bremst dieses Wachstum und zerstört Gehirnzellen. Anders als beim Erwachsenen regenerieren sie sich nicht. Die Folge: Denkprozesse verlangsamen sich. Deshalb sollten Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren möglichst keinen Alkohol trinken.

Interessant, dass mehr als die HÀlfte aller Jungen und MÀdchen zwischen zwölf und 17 Jahren glauben nicht, dass Alkoholkonsum und Wettsaufen Gefahren darstellen, ja sogar tödlich enden können. Denn meist ist nach durchzechter Nacht am nÀchsten Tag alles wieder in Ordnung.

Schneller Konsum von viel Alkohol kann das Hirn-zentrum lÀhmen. Der Reflex der selbststÀndigen Atmung setzt aus, und der Jugendliche erstickt. WÀhrend die Leber mit dem Abbau des Alkohols beschÀftigt ist, setzt sie keine Glukose frei. Die Unterzuckerung kann Bewusstlosigkeit, epileptische AnfÀlle und schwere HirnschÀden zur Folge haben oder einen tödlichen Schock auslösen. Auch wichtig: Wie viel Alkohol getrunken wird, kann sogar und in den Genen liegen..

Alkohol und Sterblichkeit

Der Anteil von AlkoholschĂ€den an der erhöhten MĂ€nner-Sterblichkeit lag mit 20 bis 30 Prozent in osteuropĂ€ischen LĂ€ndern höher als im Rest von Europa (10 bis 20 Prozent). Beim Thema Zigaretten nahm Malta mit 74 Prozent einen besonders hohen Wert ein. Sowohl chronisch als auch punktuell ĂŒbermĂ€ssiger Alkoholkonsum kann zu gesundheitlichen Problemen mit tödlichem Ausgang fĂŒhren. Im Jahr 2002 waren in der Schweiz schĂ€tzungsweise mehr als 2 000 TodesfĂ€lle dem Alkoholkonsum zuzurechnen, die meisten davon (78%) betrafen MĂ€nner. Insgesamt waren somit 5.2% aller TodesfĂ€lle bei MĂ€nnern dem Alkohol zuzuschreiben, bei Frauen waren es 1.4%.

Nach Angaben des DRK sind in Deutschland etwa 2,5 Millionen Menschen alkoholabhĂ€ngig, von denen jĂ€hrlich etwa 40.000 an den direkten oder indirekten Folgen von ĂŒbermĂ€ĂŸigem Alkoholkonsum sterben. Andere Quellen beziffern die Zahl der AlkoholabhĂ€ngigen auf 1,5 bis 1,7 Millionen; ca. weitere 2,7 Millionen betreiben Alkoholmissbrauch. Etwa 10% der trinkfĂ€higen Bevölkerung konsumieren mehr als die HĂ€lfte des gesamten Alkohols (Quelle). Nach Angaben der DHS trinkt der statistische Durchschnittsdeutsche im Jahr fast 20 Liter Wein, 3,8 Liter Schaumwein und 5,8 Liter Spirituosen. Der Bierkonsum in Deutschland lag 2004 bei knapp 116 Litern pro Person und damit international an 2. Stelle. Etwa 16.000 Alkoholtote pro Jahr.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, starben im Jahr 2005 in Deutschland 12.233 MÀnner und 4.096 Frauen im Zusammenhang mit dem Konsum von Alkohol. Das sind rund 2% aller SterbefÀlle.

Im Jahr 2005 starben damit mehr Menschen im Zusammenhang mit Alkohol als durch Suizide (10.260) und tödliche VerkehrsunfÀlle (5.458) zusammen. Die hÀufigste alkoholbedingte Todesursache war die alkoholische Leberzirrhose mit 9.250 Gestorbenen.

Betrachtet man die Entwicklung der SterbefĂ€lle je 100.000 Einwohner, zeigt sich im Zeitverlauf eine uneinheitliche Entwicklung: Verstarben 1985 noch 12 Personen an alkoholbedingten Krankheiten, waren es 1995 bereits 21. 2005 lag die Sterblichkeit bei etwa 18 Personen. MĂ€nner (26) sterben deutlich hĂ€ufiger an den Folgen ĂŒberhöhten Alkoholkonsums als Frauen (9). In Bayern war mit etwa 13 Gestorbenen je 100.000 Einwohner im Jahr 2005 die niedrigste alkoholbedingte Sterblichkeit festzustellen, in Mecklenburg-Vorpommern die höchste.

Die TodesfĂ€lle, bei denen Alkoholkonsum mit zum Tode beigetragen hat, jedoch nicht als Hauptursache (Grundleiden) erkannt wurde, sind in den Zahlen ĂŒber Alkohol als Todesursache nicht berĂŒcksichtigt.

Nach Angaben der DHS betragen die Kosten alkoholbezogener Krankheiten (ohne KriminalitĂ€t und intangible Kosten) ca. 20,6 Mrd. Euro pro Jahr. Der grĂ¶ĂŸte Teil des volkswirtschaftlichen Schadens bezieht sich mit ca. 7 Mrd. Euro auf die alkoholbezogene Sterblichkeit. Werbeindustrie gibt jĂ€hrlich etwa 890 Millionen Euro aus.

Der Verbrauch reinen Alkohols betrĂ€gt laut DHS 10,5 Liter pro Kopf und Jahr. Die BundesbĂŒrger zahlen jĂ€hrlich etwa 3,5 Mrd. Euro an Alkoholsteuern. Den jĂ€hrlich 890 Millionen Euro Werbeausgaben der Alkohol- und Tabakindustrie (Alkohol: ca. 526 Mio.) in Deutschland stehen nach Angaben der DHS nur 10 Millionen Euro fĂŒr die AufklĂ€rung gegenĂŒber. Auch etwa 400.000 ArbeitsunfĂ€lle wegen Alkohol.

Einer amerikanischen Studie zufolge verdoppelt sich die Verletzungsgefahr nach mehr als einem Drink. Nach mehr als 4 Drinks erhöht sich die Verletzungsgefahr auf das 11fache!

Auch alkoholabhĂ€ngigkeit ist fĂŒr etwa ein Viertel aller Selbsttötungen in Amerika verantwortlich. In 67% aller MordfĂ€lle war Alkohol ‚im Spiel‚.

Suchtexperten fordern Verbot von Alkoholwerbung

Die Experten der DHS sprachen sich fĂŒr ein Verbot von Alkoholwerbung aus. „Es gibt Belege, dass Werbung den Konsum hochfĂ€hrt“ erklĂ€rte Suchtexperte Mann. Besonders junge Frauen trĂ€nken immer mehr Alkohol. Ziel mĂŒsse es zumindest sein, den Schnitt von zehn Litern Alkohol pro Kopf jĂ€hrlich in Deutschland auf den europĂ€ischen Durchschnitt von acht Litern pro Kopf zu reduzieren. „Die Reduzierung auf weniger als zehn Liter ist keine Prohibition“, sagte HĂŒllinghorst. „Dann ist immer noch viel Stoff vorhanden.“

Als positives Beispiel nannte DHS-Experte Mann Frankreich. Dort sei der Alkoholkonsum innerhalb der vergangenen 30 Jahre durch Warnhinweise auf Flaschen, massive WerbeeinschrĂ€nkung und vermehrte Kontrollen im Straßenverkehr von 16,1 Liter auf 9,3 Liter pro Kopf und Jahr reduziert worden.

HĂŒllinghorst erklĂ€rte, es habe sich gezeigt, dass Einflussnahme auf den Preis und die Abgabe von Alkohol immer noch zu den wirksamsten Maßnahmen im Kampf gegen den Alkoholkonsum gehörten.

PrĂ€vention allein wird diese Probleme nicht lösen„, sagte der Suchtexperte.

Eine starke Korrelation herrscht zwischen der VerfĂŒgbarkeit von Alkohol und der Inzidenz von Leberzirrhosen. Dies lĂ€sst sich unter anderem anhand historischer Beispiele belegen. „In Paris kam es im Zweiten Weltkrieg zu einer Reduktion des Alkoholkonsums um 80 Prozent”, so Cortez-Pinto.

Der Effekt auf die Zirrhose-MortalitĂ€t war spektakulĂ€r: Die MortalitĂ€t wurde in einem Jahr um 50 Prozent reduziert und in fĂŒnf Jahren um 80 Prozent.

Aber die Alkoholindustrie sorgt durch die Produktion neuer MixgetrĂ€nke der gezielten Werbung zielgruppenspezifisch auf Jugendliche gerichtet dafĂŒr, dass die Jugendlichen das Interesse an Alkohol nicht verlieren.

Keine Werbung fĂŒr Alkohol, Tabak und Medikamente in Radio und Fernsehen

Um die Alkoholreklame im Fernsehen, Pressemeldung 1964 – Eingabe an den Bundesrat, 1963 – Fernsehen und Alkoholreklame, Referat 1964 – Weisungen zur Fernsehreklame 1964 – Werbung und Alkoholkonsum, Studie 2004..

Mit seinem Beschluss vom 24. April 1964 hat der Bundesrat die Konzession fĂŒr die Fernsehwerbung erteilt, gleichzeitig aber jede Fernsehreklame fĂŒr alkoholische GetrĂ€nke, Tabak und Medikamente ausgeschlossen. Es war vorauszusehen, dass dieser mutige Entscheid zwar von vielen Kreisen dankbar begrĂŒsst, gleichzeitig aber auch auf den Widerstand einzelner finanzieller Interessengruppen stossen wĂŒrde.

Die Fernsehreklame ist nicht schĂ€dlicher als Zeitungs oder Plakatreklame.“ Vor allem im Unterschied zur Reklame in Zeitungen kann Fernsehreklame nicht ĂŒberblĂ€ttert werden und wird besonders von der Jugend unter 14 Jahren beachtet. Dabei handelt es sich um eine unbewusste Beeinflussung nicht im Hinblick auf die Gegenwart, sondern zur Gewinnung zukĂŒnftiger Konsumenten. Die Soziale Studienkommission des Schweiz.“

Die deutsche Statistik besagt, dass 1987 fĂŒr Alkoholika und Tabakwaren 60 Milliarden DM ausgegeben wurden, fĂŒr Unterricht und Erziehung wenig mehr als 30 Milliarden DM – 1992 waren es bereits alleine fĂŒr Alkoholika 50 Milliarden. Die Folgen: 130.000 Tote durch diese Substanzen und volkswirtschaftliche SchĂ€den in Höhe von 120 bis 170 Milliarden Mark (Stand 1994). Der Steuergewinn, der dem gegenĂŒberstand: gerade mal 20 Milliarden.

Vergleichszahlen der Sucht im Report fĂŒr 1990 der Deutschen Hauptstelle gegen die Suchtgefahren: 1,5 bis 1,8 Millionen Alkoholkranke, 450.000 bis 800.000 MedikamentenabhĂ€ngige, 60.000 bis 80.000 DrogenabhĂ€ngige (Heroin, Kokain).

Interessant, dass auf jeder Zigarettenschachtel findet sich eine Warnung ĂŒber die tödlichen Konsequenzen des Rauchens. Auf Wein, Bier oder Schnapsflaschen fehlt jedoch der kleinste Hinweis auf die krebserregende Wirkung dieser GetrĂ€nke. Und das, obwohl dafĂŒr etliche wissenschaftliche Beweise vorliegen. Stattdessen sind alkoholhaltige GetrĂ€nke in Deutschland sogar gĂŒnstiger zu haben als in vielen NachbarlĂ€ndern.

Also bleiben Sie gesund!

Andere BeitrÀge

Gutes Bier

Das Gute (im)

Erste Biere

Ein VorlĂ€ufer des heute bekannten Biers war das in Ägypten halbfertig gebackene Brot, das mit Wasser vergoren, dem heute bekannten Ă€hnlich war. Römern nannten das Cervisia, nach Ceres, der Göttin der FeldfrĂŒchte. hingegen hielten von diesem gar nichts. Das kannte mit unzĂ€hligen unterschiedlichen Zutaten. Erst durch geregelten Braubetrieb wurde eines der Hauptzutaten Hopfen. Bedingt durch geringen Alkoholgehalt, war auch noch fĂŒr Kinder geeignet und durch den hohen Kaloriengehalt wichtige ErgĂ€nzung der oft knappen . Aufgrund des Bierkonsums im und der frĂŒhen Neuzeit war fĂŒr den Staat von großem Interesse. Im SpĂ€tmittelalter wurden erstmals Produktions- und Verkaufssteuern auf erhoben.

Zur Förderung der Gesundheit – Heute

Neben Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen liefert Bier wertvolle RadikalfĂ€nger. Das erst vor wenigen Jahren im Hopfen entdeckte Xanthohumol hat mehrere positive Eigenschaften. Aufgrund der Vitamine des B-Komplexes hat Bier positive Auswirkungen auf Haut und Haare. Das Provitamin B3 aktiviert die SelbstheilungskrĂ€fte der Haut und Niacin unterstĂŒtzt die Collagen- und Pigmentbildung. Auch ein hĂ€tte Vorteile: Ein Gemisch aus einer Tasse Weißbier, einer Tasse Apfelessig, je einen Teelöffel Meersalz und Milch in die Badewanne mit 37 Grad warmen Wasser. 10 Minuten in der Wanne sollten ausreichen.
Bierkonsumenten haben auch die Möglichkeit Gesundheitsrisiken zu minimieren, jedoch bei „richtiger“ Dosis, samt Genuss und Entspannung. MĂ€nner sollten es bei – insgesamt – einem Liter pro Tag belassen, fĂŒr Frauen soll die HĂ€lfte der Menge noch unbedenklich sein. Dann kann Bier vorbeugend gegen Nierensteine, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder hohen Blutdruck wirken.

Spurenelemente betreffend ist Bier reich an Magnesium, Kalium, Phosphor, Chlorid, Kupfer, Eisen, Mangan und Zink. Zudem ist es arm an Natrium und Nitrat und enthĂ€lt keine Schwermetalle. Vor allem kann Bier fĂŒr die Zellerneuerung wichtig sein; durch das Vitamin B9, der FolsĂ€ure.

Bei der Frage, welches Bier wofĂŒr „gut“ ist, sei festgehalten, dass Pilsbier besonders viel Hopfen enthĂ€lt. Deshalb wirkt es antimikrobiell, antiviral, antioxidativ, gegen Osteoporose und beugt Diabetes vor. Hefeweizen wirkt verdauungsfördernd und enthĂ€lt besonders viel Vitamin B9. Dunkles Bier hat durch das Dunkelmalz mehr Ballaststoffe, welche einer DarmtrĂ€gheit vorbeugen kann. Selbst alkoholfreies Bier hat einen Vorteil, es wirkt isotonisch.

Andere BeitrÀge

Bier trinken – Asoziales Niveu

– Ist ein trinker Asozial?

Das , das alkoholische LieblingsgetrĂ€nk der Deutschen, erfĂ€hrt in den letzten Jahren immer weniger an Zuspruch. In den 70. Jahren lag der pro Kopf Verbrauch bei ĂŒber 150 Liter im Jahr, im Gegensatz dazu ist der Verbrauch heute bis auf knapp 100 Liter gesunken. Dabei ist die zukĂŒnftige Entwicklung des Konsums weiter rĂŒcklĂ€ufig. Auch wenn sich das Gesundheitsbewusstsein der Deutschen zum positiven gewandelt hat, liegt dieser RĂŒckgang nicht daran, dass die Bevölkerung im allgemeinen weniger trinkt. Denn der Genuss von Wein hat in den letzten Jahren stetig zugenommen und der Konsum ist bis heute auf 2,5 Liter pro Kopf angestiegen.

 

GrĂŒnde des verĂ€nderten Konsums

Die GrĂŒnde dieser Entwicklung sind vielfĂ€ltig, zum einen wird der Wein oft mit einer QualitĂ€t verbunden, die dem deutschen Bier trotz Reinheitsgebot kaum mehr zugesprochen wird. Zum anderen spielt auch der Preis eine entscheidende Rolle, so steigt in GaststĂ€tten der Bierpreis kontinuierlich an und das tĂ€gliche in der Kneipe, kann sich daher nicht jeder mehr leisten. Jedoch die beziehungsweise die Bierdose, die schon fĂŒr wenige Cent zu kaufen sind, haben dem Bier durch eine bestimmte Gruppe an Konsumenten, ein negatives Bild beschert. So wird das in der Öffentlichkeit oft in Verbindung mit Obdachlosen „“ gesetzt, die am Rande der Gesellschaft leben. Da das Bier in SupermĂ€rkten ein preiswertes ist, ist es so auch fĂŒr diese Menschen, die am Existenzminimum leben, erschwinglich. Allerdings sind in diesem Milieu auch hĂ€ufig die anderthalb Liter Flasche Lambrusco sowie billige Weine im Tetrapack anzutreffen. Dabei war das Bier schon immer ein , das sich je nach Gesellschaftsschicht sehr unterschiedlicher Beliebtheit erfreute. In der Arbeiterklasse war der Verbrauch wesentlich höher wie in Adelskreisen. So war das Bier zwar nicht nur in der Arbeiterschicht ein begehrtes fand aber dort den grĂ¶ĂŸten Absatz. Aber mit dem Wandel der Arbeitswelt in den letzten Jahrzehnten hat sich auch das Trinkverhalten verĂ€ndert. Wo frĂŒher ein zum normalen Arbeitsalltag wie zum Beispiel auf dem Bau gehörte, so wird es heute in der Berufswelt, zumindest öffentlich, nicht mehr toleriert. Dazu ist die Promillegrenze fĂŒr Autofahrer immer weiter nach unten reduziert worden, sodass sich die wenigsten noch ein Bier zwischen durch Gönnen bevor sie sich ans Steuer setzen.

GesellschaftsfĂ€hig….

Inwieweit Bier trinken als gesellschaftsfĂ€hig gilt, es beziehungsweise als nicht asozial angesehen wird, ist sehr abhĂ€ngig von der örtlichen Region oder auch von der jeweiligen Veranstaltung, bei der alkoholhaltige GetrĂ€nke konsumiert werden. So gehört es in Bayern beim Besuch des Oktoberfestes natĂŒrlich zum guten Ton „eine Maas“ zu trinken, hier ist das Bier trinken sozial. Ebenso bei einem Fußballspiel wird der Biertrinker nicht ausgegrenzt, sondern ist akzeptiertes Mitglied. Damit ist der Hauptgrund fĂŒr den sinkenden Bierkonsum weniger in der sozialen oder asozialen Akzeptanz zu sehen, sondern vielmehr im verĂ€nderten Trinkverhalten der Bevölkerung. Denn die sogenannte Kneipenkultur hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verĂ€ndert. Viele kleine mussten schließen, zum einen aufgrund der Wirtschaftskrisen aber auch durch das Rauchverbot verloren viele Gastwirte ihre Stammkunden. FrĂŒher gehörten ebenso wie Kirchen zum normalen Stadtbild und hier trafen sich die Menschen tĂ€glich, nicht nur zum Trinken. Hingegen wird heute das bevorzugt auf der heimischen Couch getrunken, da der Weg zur nĂ€chsten Kneipe zu weit ist und die Bierpreise in der GaststĂ€tte zu hoch sind. So entfĂ€llt oftmals das gesellige Zusammensein beim FrĂŒhschoppen oder nach der Arbeit und das Bier als StandardgetrĂ€nk in wird so automatisch weniger konsumiert. Denn wo es zu Hause in der Regel bei ein bis zwei bleibt, kann es in der Kneipe in gemĂŒtlicher Runde schon mal das eine oder andere GlĂ€schen mehr sein.

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